Ethisch. Moralisch. Ertragsorientiert.

Was ist Islamic Finance?

Der Begriff Islamic Finance beschreibt nachhaltige Finanzdienstleistungen, die auf den wirtschaftsethischen Prinzipien und Grundsätzen aus der islamischen Glaubenslehre beruhen. Einen Überblick erhältst du in diesem Beitrag.

Ein Finanzunternehmen ohne Zinsgeschäfte – kannst du dir das vorstellen?

Islamic Finance ist keine Erfindung aus dem Orient oder eine parallele Finanzwelt, die neben der hiesigen existiert. Ähnliche Gebote und Verbote finden sich ebenso in der christlichen als auch in der jüdischen Glaubenslehre.

Zu den bekanntesten Regeln des Islamic Finance zählt das klassische Zinsverbot. Doch wie generiert der prinzipienbasierte Investor einen Profit?

Im Koran heißt es in Sure 2, Vers 275 sinngemäß:

Dies, weil sie sagen: ‚Handel ist gleich Zinsnehmen‘, während Allah doch Handel erlaubt und Zinsnehmen untersagt hat.

Die islamische Glaubenslehre erlaubt also Vorteile aus Handels- und Beteiligungsgeschäften und verbietet jeglichen Vorteil aus der risikofreien Geldleihe. Profite dürfen jedoch nicht aus Geschäften mit Firmen generiert werden, welche Schweinefleisch, Alkohol, Waffen, Glücksspiel, Pornografie, Zinsen etc. produzieren oder vermitteln.

Ein weiteres und wichtiges Merkmal ist das Verbot von unsicheren Geschäften. Entsprechend sind alle Transaktionen untersagt, welche mit spekulativen Derivaten ausgeführt werden.

Auch Transaktionen mit Glücksspiel-Charakter werden aus den islamischen Quellen abgelehnt, da kein Vorteil für die Gemeinschaft erzielt wird. Vielmehr ist Glücksspiel ein Nullsummenspiel, bei dem der Einsatz der Spieler lediglich zwischen Verlierer und Gewinner verschoben wird.

Islamic Finance erhält mehr und mehr Aufmerksamkeit auf den globalen Finanzmärkten. Auf dem G20-Gipfel 2015 sagte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble:

Islamic Finance gewinnt immer mehr an Wichtigkeit für die globale Wirtschaft. Es ist daher notwendig, dass international ausgerichtete Finanzinstitutionen sich mit der Frage der Integrität von Islamic Finance in das globale Wirtschaftssystem, auseinandersetzen.

Vermögen ist Vertrauenssache – Investition eine Gewissensfrage

Im Islamic Finance entwickeln international anerkannte Ethikräte und Kommissionen stetig standardisierte und an den gegenwärtigen Bedarf von Banken und Versicherungen abgestimmte Regelwerke. Zu den bedeutsamsten Regelwerken zählen die sogenannten „Sharia Standards“ der Accounting and Auditing Organisation for Islamic Financial Institutions (AAOIFI).

Bei INAIA orientieren wir uns im Rahmen der hiesigen Gesetze an den Richtlinien der AAOIFI Sharia Standards. Emre Akyel, Founder und CEO von INAIA, ist ein offizielles und anerkanntes Mitglied der AAOIFI und als "Certified Sharia Advisor and Auditor" (CSAA) zertifiziert.

Islamkonform zertifiziert

Um zu gewährleisten, dass sämtliche AAOIFI Sharia Standards bei INAIA umgesetzt werden, lassen wir unsere Produkte durch Minhaj Shari’ah Financial Advisory – einem unabhängigen Auditor für Islamic Finance mit Sitz in Dubai – regelmäßig überprüfen und zertifizieren. Die Leitung bei Minhaj Advisory übernehmen namhafte und international anerkannte Gelehrte des Islamic Finance.

Ein Großteil unserer Mitarbeiter besitzt zudem die Zertifizierung "Certified Islamic Finance Executive" (CIFE) des international anerkannten ETHICA Instituts.

Der Halal-Kodex bei INAIA

Nach dem folgenden Prozess (siehe Schaubild) werden neue Produkte überprüft, bevor sie in das Angebot aufgenommen werden. Genau das zeichnet unseren Erfolg aus und unterscheidet uns von anderen Marktteilnehmern.

Wenn auch du dein Vermögen fair und verantwortungsvoll aufbauen möchtest, dann nutze unser Angebot – denn wir beachten Werte, die in den Finanzkrisen der vergangenen Jahrzehnte untergegangen sind.

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